Impressum

 
Reissdorf Kölsch wird von Menschen gebraut, die in modernen Arbeitsabläufen stehen und/oder sich der neuesten Technik bedienen. Wir stellen Ihnen diese Menschen ebenso vor wie wir einen Blick hinter die Kulissen, auf die Brauerei-Technik und in Vertrieb und Verwaltung der größten Kölsch-Brauerei werfen.
 
Heute: Michael Dauner
Er ist ausgebildeter Brauer und Mälzer, hat in Köln gelernt und gearbeitet – Michael Dauner (44). Dann schloss der geborene Leverkusener an der Technischen Uni in München-Weihenstephan erfolgreich ein Studium zum Diplom-Braumeister ab und kam 1996 als Brauer und Mälzer zur Privat-Brau­erei Reissdorf. Heute ist er vor allem als multi-einsetzbarer Springerexperte gefragt. Er untersucht z.B. in der Prüfstelle Tag für Tag die hundertprozentige Qualität von Reissdorf Kölsch. Auch vertritt er den Leiter der Produktion, der Abfüllung sowie den Beauftragten für das Qualitätsmanagement. Michael Dauner lebt in Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis, ist verheiratet und hat eine Tochter, mit der er gerne rasant durchs Bergische Land radelt. Sein Fußball-Club sind die „Werks-Kicker“ von Bayer Leverkusen, wofür er in Köln schon mal aufgezogen wird, wenn der FC mal gerade das Derby gewonnen hat (was so oft aber auch nicht vorkommt). Michael Dauners Hobby ist „Haus und Hof“: So knattert er gelegentlich auf einem Oldtimer-Trecker (Baujahr 1962) durch Odenthal und sieht beinahe täglich im Hühnerstall nach dem Rechten. Die legefrischen Eier schmecken der ganzen Familie.

Reissdorf geht das Kölsch nicht aus
Hopfen und Malz – Gott erhalt’s! Die alte Weisheit der Brauer, die bis heute nichts von ihrem Postulat verloren hat, gerät aktuell ein wenig ins Wanken. Was nicht am Malz (Getreide) liegt, sondern am Hopfen. Dessen Ernte fiel bundesweit noch nie in den letzten Jahrzehnten so gering aus wie 2015, bestätigt Johann Pichelmaier, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer. Grund für die Ernteausfälle: die extreme Hitze und Trockenheit in Sommer und Herbst. Müssen wir uns deshalb Sorgen machen um unser Kölsch? „Das Bier wird uns bestimmt nicht ausgehen“, beruhigt Michael von Rieff. Der Reissdorf-Chef weiß sich auf der sicheren „Hopfen-Seite“. „Wir haben mit unseren Lieferanten langfristige Verträge, da gibt’s keine Überraschungen.“ Auch mit einem höheren Kölsch-Preis sei bei Reissdorf nicht zu rechnen, „da der Hopfen nur einen geringen Einfluss auf den Preis hat“. Fazit: Hopfen und Malz – Gott erhalt’s. Übrigens: Die beiden wichtigen Bierrohstoffe sind im Deutschen Reinheitsgebot als zwei Bierbestandteile fest verankert. Und das Reinheitsgebot feiert 2016 einen runden Geburtstag – 500 Jahre.
Michael Dauner