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Little Nonna
 
Mittendrin in Kölns Ausgehmeile am Ring und doch ruhig in der zweiten Reihe: Der neue, moderne Italiener hat das Zeug zum Kult.

Das „Little Nonna“ liegt mittendrin in der Kölner Ausgehszene am Ring. Und doch ruhig in der zweiten Reihe an der Brabanter Straße/Ecke Aachener Straße. Das Hahnentor ist in Sichtweite, ebenso die legendäre Reissdorf-Neonwerbung „Er/Sie trinkt“. Gute Nachbarn also für die „kleine Oma“, die als der etwas andere Italiener neu die Kölner Gastrowelt belebt.

110 Sitzplätze innen, gut 50 draußen
„Italienisch geht immer“, sagen die beiden Betreiber, die beide keine Italiener sind. Dennis Stange (36) lebt seit einigen Jahren in der Domstadt, auch sein Partner Julian Catinbas (32) tut dies. Er hat türkische Wurzeln, während Stange eine Zeit lang in Kalifornien gelebt hat. Sie sind rumgekommen und wissen, was sie wollen. Die Einrichtung zeigt’s: eine große Bar, davor viele Bistrostühle und -tische. Wer nicht zentral sitzen will, kann in die beiden Flügel ausweichen. Oder sich draußen auf der Terrasse bedienen lassen. 110 Plätze gibt es drinnen, gut 50 draußen. Der Service ist freundlich und aufmerksam, in der Küche ist Italienisch Sprache Numero uno. Alles ist modern, hell und freundlich, italienische Folklore sucht man hier vergeblich. Auf der nicht überladenen Karte stehen natürlich Pizza und Pasta im Mittelpunkt, die aber etwas anders als üblich daherkommen. Kreativ eben: Wer etwa eine „Rosso Pesto Party“ bestellt, darf sich auf Rote-Bete-Gnocchi mit Haselnüssen, Ziegenkäse und grünem Pesto freuen. Und die Pizza „Smokey Mare“ besteht aus Pizzateig mit Tomatensauce, Parmesan, geräuchertem Tuna, wildem Brokkoli, Sardellen und Knoblauch. Komplettiert wird die Standardkarte, die alle drei Monate leicht verändert wird, mit Suppen, Antipasti, Salaten und Extras wie „Giardiniera“ (eingelegtes Gemüse, wie es die Italiener mögen). Mittags (12 – 15 Uhr) kann man auch aus einer kleiner Zusatzkarte wählen.

Abends geht ohne Reservierung kaum etwas
Bei den Getränken sind italienische Bar-Klassiker beliebt, dazu Wein. Reissdorf Kölsch ist als lokale Bierspezialität gefragt, dazu gibt’s Allgäuer Büble-Bier und ein italienisches Craftbeer. Seit dem Start des Little Nonna vor wenigen Wochen hat sich Kölns Ausgehgemeinde schnell auf den Neuling eingestellt, abends geht ohne Reservierung kaum etwas, berichtet Dennis Stange, der auch erzählt, dass die „kleine Oma“ bei jüngeren Frauen besonders gut ankomme. „Die mögen hier alles: Atmo, Essen, Drinks!“ Info
Little Nonna
Brabanter Straße 1, Köln-City
Tel. 0221 59496610
geöffnet täglich 11.30 – 1.00 Uhr
Die drei jungen Damen fühlen sich im „Little Nonna“ sichtlich wohl – na dann mal prost!

Konsequent: Das Locken-Logo der Little Nonna zeigt sich auf Karten, Gläsern …

Aachener/ Ecke Brabanter Straße: Der Außenauftritt ist dezent.

Italienisches Essen und kölsches Bier: Dat jeht juutt!

Die Einrichtung ist lichtdurchflutet und modern.

Julian Catinbas (li.) und Dennis Stange begeistern mit frischen Gastro-Ideen.