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Auf den Spuren von Reissdorf Kölsch beim Nachbarn im hügeligen Mittelgebirge
 
Rot und Weiß zeugen auch in der Eifel von einer großen Sympathie, von einer großen Liebe – zu Köln, zum Kölner Leben und zum Bier der Domstadt, dem Kölsch. Nach einem bekannten Pils aus der südlichen Eifel ist Kölsch eindeutig die bierige Nr. 2 im Eifelland. Mittendrin im kölschen Bierkonzert spielt dabei Marktführer Reissdorf eine wichtige Rolle. Zum Beispiel im Landgasthaus „Pfahl“ im kleinen Wershofen (1000 Einwohner), das auf einem Höhenrücken des Oberahrgebirges liegt. Nicht weit ist es in die City-Outlet-Stadt Bad Münstereifel oder auch ins romantische Blankenheim.
Seit 1909 ist die Familie Pfahl für Gäste da. Der Großvater holte Reissdorf Kölsch noch mit dem im Pferdefuhrwerk ab. Heute lebt „der Pfahl“ von zwei Standbeinen: Im Restaurant isst man unkompliziert und gutbürgerlich mit regional-kreativer Küche, im Hotel (Neu- und Altbau) wohnt man in 20 Zimmern auf ordentlichem Drei-Sterne-Niveau. Das Gasthaus, das wie eh und je von der Familie Pfahl betrieben wird (demnächst über mit Patrick die junge Generation), ist der „place to be“ im Dorf. Hier wird alles gefeiert, was so anfällt im Dorfleben – von der Taufe über die Hochzeit bis zur Trauerfeier.
Die Pfahls lassen sich einiges einfallen, um im Geschäft attraktiv zu bleiben. Von lokalen Bränden bis zum Honig, von Bärlauchpesto bis zu diversen touristischen Angeboten (wie GPS-Wandern) oder Treffen der Ritter der Pfahlsrunde. Dahinter verbergen sich Oldtimer-Freunde, die – der Nürburgring ist nicht weit – einmal im Jahr mit ihren chromblitzenden Vehikeln vorfahren und das Leben genießen – auch und gerne mit Reissdorf Kölsch.
www.landgasthaus-pfahl.de

Auf ins Krimi-Land
Weiter geht unsere kleine Eifeltour ins Hillesheimer (Krimi-)Land – nach Üxheim-Niederehe (400 Einwohner). Hier hält der Landgasthof „Schröder“ die Fahne der Eifel-Gastlichkeit hoch. Seit 1929 befindet sich der Gasthof in Familienbesitz, Markus Schröder führt hier in der nördlichsten Ecke von Rheinland-Pfalz die Geschäfte. Die laufen ordentlich, aber dafür muss sich der Hausherr auch ständig Aktionen einfallen lassen. Zum Beispiel wird viermal im Jahr – immer zum Wechsel der Jahreszeiten – eine neue saisonale Karte aufgelegt.
Immer im Angebot, weil beliebt und gerne gegessen, ist das Eifeler Holzfällersteak, ein mächtiges Stück Schweinelachs (300 g), das mit Zwiebeln und Bratkartoffeln zum Hunger kommt. Ein Reissdorf Kölsch dazu – lecker! Der Landgasthof, der vis-à-vis zur alten Klosterkirche mit der berühmten Balthasar-König-Orgel liegt, hat mit rund 250 Sitzplätzen innen und außen reichlich Platz. Hinzu kommt noch ein Saal für Veranstaltungen sowie sechs Hotelzimmer.
Wanderangebote auf dem Eifelsteig, Biker-Treffs und Krimi-Touren (lange Zeit gerne unter Anleitung von Schröder-Freund und Eifel-Krimi-Ikone Jacques Berndorf) sorgen immer für ein gut besuchtes Haus.
www.landgasthof-schroeder.de

Im Herzen der Vulkaneifel
Wir fahren weiter und erreichen nach einer Weile Schalkenmehren (knapp 600 Einwohner), das bei Touristen so beliebte Drei-Maare-Dorf oberhalb von Daun im Herzen der Vulkaneifel. „Ungewöhnlich persönlich“ wirbt hier das Hotel „Schneider am Maar“ für sich und seinen Service – und hat recht. Nah am Gast ist die gesamte Mannschaft des Eifel-Gastgebers, der als Drei-Sterne-plus-Wanderhotel (22 Zimmer) direkt am vielfach prämierten Eifelsteig überzeugt. Neu sind zwei zum Hotelzimmer umgebaute Schäferwagen direkt am Maar – wenn man so will ideal für verliebte Jungs und Mädels fürs Schäferstündchen im Schäferwagen …
In der Restaurantküche kommen zu über 60 Prozent lokale und regionale Produkte zum Einsatz – vom Fleisch bis zu Obst, Salat und Gemüse. „Schmecken, wo man is(s)t“ kann man bei einer Auszeit im Schneider mit Blick auf das Schalkenmehrer Maar lecker genießen. Das Haus liegt seit 1868 in Familienhand und wird heute geleitet von Marita Schild-Mölder und ihrem Mann Hans-Gerd Mölder.
Der sitzt, als wir „das Schneider“ besuchen, gerade auf dem Trecker, hat Heu gefahren. „Wir arbeiten viel mit dem, was die Natur uns schenkt“, erzählt er später, so sei der Apfelsaft des Hauses ein Produkt aus eigener Herstellung. Auch beim Bier hat man in Schalkenmehren neben Reissdorf zwei Eifler Biere im Ausschank.
www.hotelschneider.de

Simmerath nahe des Rursees versorgt die Nordeifel
Endspurt: Letztes Ziel unserer kleinen Reissdorf-Eifelroute ist Simmerath (15.000 Einwohner), Versorgungsstadt im Umfeld von Rursee und Nationalpark Eifel. Hier bewirtet Ben Broenink im „Schröders Eck“ in zentraler Lage seine Gäste von nah und fern. Und das seit 25 Jahren! Auf den Tisch kommt eine ehrliche deutsche Küche mit meist fünf Menüs, viel Eifelwild, mit Muscheln – und donnerstags gibt’s Reibekuchen. Spätestens dann fließt auch Reissdorf Kölsch in Strömen …
www.schroeders-eck.de


Die Pfahl-Family: Detlef, Sohn Patrick und Koch Jürgen

Fachwerk (wie hier in Olef) prägt das Stadtbild vieler Eifeldörfer.

Markus Schröder führt seit über 30 Jahren pfiffig und mit vielen Ideen seinen Landgasthof in Niederehe.

Stolze Eifel-Gastgeber in Schalkenmehren: Marita Schild-Mölder und Hans-Gerd Mölder

Auch an der Nürburg an der legendären Rennstrecke („Grüne Hölle“) ist Reissdorf Kölsch angesagt.

Ben Broenink führt Schröders Eck in Simmerath.

Monschau: Idylle, die oft ins TV kommt